Dienstag, 10. Juni 2014

Über Prinzipien...

Normalerweise gibt es auf diesem Blog keine Posts, in denen ich mein Innerstes nach außen kehre. Ich mag keine Mecker-Posts, denn die wirken auf einem Buchblog immer etwas deplatziert. Hier sollte es vielmehr um das schönste Hobby der Welt gehen: um Bücher. 
Allerdings möchte ich euch heute etwas über meine Wertvorstellungen berichten, die eng mit diesem Blog verbunden sind. Ich werde meinen Beitrag auch nicht ausschmücken oder emotional aufbauschen. Mir geht es einfach darum, dass die Leser dieses Blogs wissen, woran sie sind. Ich möchte auch betonen, dass es sich hierbei um meine persönlichen Wertvorstellungen handelt und ich niemandem anklage, weil er andere Prinzipien hat.

Wenn ich ein Buch lese, dann versuche ich immer, es so objektiv und respektvoll wie möglich zu bewerten. Die Buchbesprechungen enthalten immer meine ehrliche Meinung, dabei ist es völlig egal, ob es sich um ein Rezensionsexemplar handelt oder um ein gekauftes Buch.

Alle Beiträge auf diesem Blog beschäftigen sich mit Themen, die mich oder meine Blogpartner auch wahrhaftig interessieren und diese werden keineswegs bezahlt. Mich haben einige Emails erreicht, die mir solche Angebote unterbreitet haben und ich möchte die Verfasser bitten, mir keine weiteren davon zu schicken. Ich liebe mein Hobby und ich lasse mich nicht verbiegen.

Wenn mir Bücher oder Autoren wirklich am Herzen liegen, beteilige ich mich auch sehr gerne an Blogtouren. Aber auch nur dann. Als Blogger und als Mensch ist mir Ehrlichkeit am wichtigsten und ich verlange das auch von anderen Bloggern, mit denen ich Blogtouren oder Leserunden bestreite.

Wie wichtig ist euch Ehrlichkeit?

Ich hoffe ich habe euch jetzt nicht mit meinem Post genervt, aber ich musste das einfach loswerden :-)



Kommentare:

Marie Priwitzer hat gesagt…

Ich sehe das genauso wie du. Mal abgesehen davon, dass ich selbst auch gar keinen Spaß daran hätte, mir irgendwelches positives Feedback aus dem Ärmel zu schütteln, wenn ich mit einer Geschichte einfach nichts anfangen konnte.
Außerdem möchte ich meine Leser ja auch ein Stück weit "informieren". Irgendwann kann man ja einigermaßen einschätzen, ob jemand denselben Geschmack hat wie man selbst, und sich so eben auch nach den Rezensionen richten, wenn ein Buch ein Wackelkandidat ist. Wenn ich aber nicht ehrlich rezensiere, hilft das niemandem - mir vergeht der Spaß an der Sache und meine Leser können nix mit meinem Blog anfangen.
Von daher steht Ehrlichkeit bei auf jeden Fall an erster Stelle. Übrigens auch privat. Ich konnte noch nie gut lügen. ich hab meiner Mutter sogar Dinge erzählt, von denen sie heute meint, dass sie sie eigentlich gar nicht wissen wollte (Sachen, die mein Bruder und Freunde in der Nachbarschaft angestellt hatten zum Beispiel). Ich lüge nur, wenn ich andere mit der Wahrheit total verletzten würde (es sei denn, es ist notwendig, dass sie sie hören). Wenn ich nicht ehrlich bin, bin ich nicht ich selbst. So sehe ich das zumindest. :)

Guter, wichtiger Beitrag also. ;)
Liebe Grüße

Marie Priwitzer hat gesagt…

Sachen, die mein Bruder und Freunde und ich angestellt hatten, natürlich. :D Alles andere wäre ja Petzerei gewesen.

Kathrineverdeen hat gesagt…

Liebe Marie,

ich danke dir für deinen Kommentar und ich stimme mit dir absolut überein. Leser sind nicht dumm und man weiß einfach mit der Zeit, wer einen ähnlichen Geschmack hat.
Ein bisschen schmunzeln musste ich, als ich das mit deiner Mom gelesen habe. Mein hat es mir immer sofort angesehen, wenn ich geflunkert habe, also habe ich es irgendwann gelassen. :-)
LG

Nicole sarah-sophia hat gesagt…

Ehrlichkeit ist natürlich wichtig :-)
Ich finden deinen Text gut, ich finde das es keine Hetzjagd ist (das finde ich nämlich nicht so gut) Und ich bin jetzt einfach mal deine Leserin durch diesen Text geworden ;-) lieben Gruß
und ja ehrlichkeit ist schwer. und dennoch sehr sehr sehr wichtig. Aber die Frage ist: Wo fängt die Wahrheit an? ;) denn ein jeder hat leider auch einen kleines bisschen eine andere Wahrheit.
Dennoch gute Meinung :-) Und guter Blog :-)
Liebe Grüße

Büchernische hat gesagt…

Dem ist nichts hinzuzufügen. Gar nichts. Ehrliche Meinung geht über alles und ist nicht käuflich. Die Bombe, die gerade in der Bloggersphäre geplatzt ist, geht ja noch ein Stück weiter. Irgendwo gibt es Grenzen. Jeder steckt sich seine eigenen und deine Einstellung finde ich genau richtig! Lügen haben kurze Beine, der Spruch gilt nach wie vor. Guter Artikel, sprich solche Dinge ruhig aus.

Liebe Grüße
Sandra

Kathrineverdeen hat gesagt…

Liebe Nicole,

eine Hetzjagd wäre auch nicht in meinem Sinn. Und du hast recht, jeder hat andere Wertvorstellungen. Mir war es auch nur wichtig meine für diesen Blog zu vermitteln, ohne mahnend den Zeigefinger zu erheben. Man ändert die Leute ja eh nicht :-)

LG

Kathrineverdeen hat gesagt…

Hey Sandra,

ja das habe ich mitbekommen und ich finde es sehr schade, dass es jetzt wieder pauschal alle Blogger betrifft und wir alle diesen Stempel aufgedrückt bekommen. Ich bin immer noch platt und kann nicht verstehen wieso man (oder Frau in diesem Fall) ahnungslose Blogger für RE's für sich arbeiten lässt und selbst die Kohle abgreift. Aber für mich passt das alles sehr gut...
Naja deswegen mussten einfach mal klare Worte her.

LG

Anja Druckbuchstaben hat gesagt…

Ich bin immer noch total geschockt, dass es offensichtlich solche Anfragen gibt. Ich hab das jetzt schon mehrfach gelesen. Letztendlich ist es jedem selbst überlassen, ob er solche Angebote annimmt auch wenn ich es mit mir selbst nicht vereinbaren kann. Ich möchte da einfach unabhängig und ehrlich bleiben =)

LG
Anja

Claudias Bücherhöhle hat gesagt…

Huhu!
Ehrlichkeit ist mit das Wichtigste. Was habe ich denn davon, wenn ich nicht meine eigene Meinung sage??? Dann kann ich das Bloggen auch gleich lassen. Es kann einem nicht immer alles gefallen, ob es nun selbst gekaufte Bücher sind oder Reziexemplare. Ich finde, es kommt immer darauf an, wie man etwas sagt - man muss nicht einfach nur sagen: Fand ich bescheuert oder so. Ich versuche immer, meine Meinung zu begründen und auch keinem auf den Schlips zu treten. Aber manchen genügt auch das nicht und die sind dann mit einer 4 von 5 Katzenbewertung in meinem Fall nicht zufrieden und gönnen einem kein Wort mehr. Nur die mit der vollen Punktzahl werden übertrieben gehypt. Sowas finde ich unfair, aber was soll´s. Wenn ich Kritikpunkte habe, werden die aufgezählt und entweder empfinde ich es als nicht schlimm oder es gibt Punktabzug, fertig. Wäre es anders, hätte ich ein schlechtes Gewissen. Ich bin, wie ich bin und meine Rezensionen spiegeln das wieder.
Und die Sache mit der Bezahlung ist eh wieder so eine Sache. Ich habe zwar noch keinerlei dieser Angebote bekommen, aber es würde auch nicht für mich in Frage kommen!

Hab einen schönen Tag und bloß nicht aufregen. Meckerbeutel gibt es immer, die haben wohl nichts anderes zu tun. :)

LG, Claudia

Kathrineverdeen hat gesagt…

Mich schicken diese Anfragen schon gar nicht mehr. Ich bin eher verwundert, bei wie vielen Bloggern diese Beiträge dann tatsächlich auftauchen. Das hinterlässt bei mir irgendwie einen bitteren Nachgeschmack. Natürlich sollte jeder selbst wissen was er tut.
Danke für deinen Kommentar!
LG

Anrubas Bücher hat gesagt…

Hallo,

ich finde Dein Statement gut. Du würdest auch Deine Glaubwürdigkeit verlieren, wenn Du nicht ehrlich wärst und dann hättest Du wahrscheinlich auch bald weniger Leser auf Deinem Blog.
Ich habe gestern auch zum ersten Mal eine 1 Punkte (von 5) Rezension geschrieben und echt lange darüber nachgedacht, aber das Buch hat in meinen Augen halt wirklich echte Schwächen und da ich es begründen kann, ist es halt so. Diese Freiheit würde ich mir nie nehmen lassen.
Mach weiter so.
Liebe Grüße
Andrea

Kathrineverdeen hat gesagt…

Ich finde Kritik sehr wichtig, egal ob positiv oder negativ. Natürlich liest man als Autor gerne positive Rezensionen, aber bringt es sie wirklich weiter? Auch ein Verlag sollte an einer ehrlichen Meinung interessiert sein.
Ich ärgere mich nur, weil es immer negative Berichte über Blogger gibt, nur weil einige den Hals nie voll kriegen.

LG

Kathrineverdeen hat gesagt…

Ja, das sehe ich auch so. Hab mir deinen Rezi gerade durchgelesen und es geht nicht nur dir so :-)
LG

Aletheia Welt hat gesagt…

Mein Blog ist sehr klein und hat wenige Leser, da bleibe ich von solchen Anfragen verschont.
Die meisten Bücher, über die ich schreibe, habe ich selbst gekauft oder sie sind aus der Bücherei, aus Wanderbuchrunden oder aus Leserunden.
Selten, dass ich Rezensionsexemplare bekomme, aber wenn, dann schreibe ich meine ehrliche Meinung dazu, egal ob positiv oder negativ.
Ich schreibe über Bücher, weil ich andere Leser auf diese aufmerksam machen möchte und es mir Spaß macht.
Ich würde gar kein Geld für eine Rezension nehmen wollen, denn ich kann nicht etwas über ein Buch schreiben, was ich garnicht so empfinde.
Bisher gab es selten Bücher, die ich sehr schlecht fand und es war nicht einfach für mich eine Rezension dazu zu schreiben.
LG Aletheia

Kathrineverdeen hat gesagt…

Jeder fängt mal klein an und Leserundenbücher sind ja ähnlich wie Rezensionsexemplare. Ich habe deinen Blog gerade besucht und du bloggst ja auch über andere Dinge als Bücher :-)
LG

Hannah hat gesagt…

Sehe ich genauso! Was bringen denn falsche positive Rezensionen zu einem Buch, nur weil man es vom Verlag bekommen hat? Deine Leser können nicht mehr auf dein Urteil vertrauen und der Verlag will ja im Allgemeinen hauptsächlich auf das Buch aufmerksam machen und keine falschen Lobeshymnen hören. Also hat der im Endeffekt auch nichts davon, wenn man sich da was zurecht lügt!

Ich finde es nicht falsch so ein Thema anzusprechen und es hat ja schließlich auch etwas mit Büchern zu tun, also warum sollte sich so etwas nicht auf einem Buchblog finden? :)

Liebe Grüße,
Hannah

Kathrineverdeen hat gesagt…

Danke für deinen Kommentar :-) Und du hast vollkommen recht. Ich meide Blogger, bei denen ich das Gefühl habe, dass sie Bücher schön reden nur um auch ja wieder RE's zu bekommen.
LG

Aletheia Welt hat gesagt…

Ja, ich blogge über alles, was mich so beschäftigt, da ich leider nicht so oft die Zeit dazu finde, eine Rezi zu schreiben, dass sich ein Buchblog lohnen würde.

Kathrineverdeen hat gesagt…

Das kann ich verstehen, denn so ein Blog ist eben auch viel Arbeit. Wichtig ist eben nur, dass du dir treu bleibst :-)
LG

Krinkelkroken hat gesagt…

Du sagst es, baby!
Objektiv zu bleiben ist zeitweise eh schon nicht leicht - zum Beispiel, wenn einem ein Buch nicht gefallen hat, man aber auch gar nicht unbedingt zur Zielgruppe gehört. Da muss man dann den Fehler auch mal bei sich suchen und kann nicht einfach herum ranten. Wenn man jetzt auch noch Knete einstreicht, wird eine Rezi ja nur noch ne Qual - also: nein, danke! Dann lieber "arm" aber "frei". ;)
Übrigens de-abonniere ich auch gerne Blogs, wenn ich feststelle, dass gehypte Bücher so gar nicht meinem Geschmack entsprechen. Da ist es mir völlig egal, ob der Rezensent einfach nur anders tickt als ich oder ob er sich hat bezahlen lassen - blöder Tipp bleibt blöder Tipp und hat entfolgen zur Folge. :) Da kommen die Leser meist sehr schnell hinter!
LG

Krinkelkroken hat gesagt…

Ach ja und: Verlage haben so oder so etwas davon; wenn Bücher super schlechte oder super kontroverse Kritiken bekommen, verkaufen sie sich meist genauso gut wie die, die lauter Lobeyhymnen bekommen. Und allein die Verkaufszahlen interessieren den Verlag.
Was mich nervt, ist, wenn man bei Amazon oder so als Rezensent schlechte Bewertungen bekommt, nur weil andere mit der Wertung nicht einverstanden sind, sich aber für die komplexe Auseinandersetzung und sinnvolle Begründung gar nicht interessieren. Verbohrte Ignoranten sowas!

Krinkelkroken hat gesagt…

Ach ja, die Zweite: Ich weiß nach wie vor nicht, wer die Bloggerwelt so in Aufruhr versetzt hat; aber wenn es sich wirklich um Bezahlung handelt, dann ist der Blog nicht mehr rein privat, sondern gewerblich und dann müsste man (wenn man keine schlaflosen Nächte in Bezug auf Abmehnungen haben möchte) ein sehr, sehr umfangreiches Impressum darlegen - mit Steuernummer und allem drum und dran. Das allein wäre mir schon zu aufwendig - und zu Datenkrakig. ;)

Kathrineverdeen hat gesagt…

Hach jaaaaa! Deswegen passen wir so gut zusammen :-) Das unterschreibe ich.
Die Bewertungen eines Rezensenten auf Amazon sind lächerlich. Da geht es nur danach, ob es mir gefällt was der Rezensent dort verzapft hat oder nicht. Eigentlich darf man sich darüber nicht ärgern, aber auch mir passiert es immer wieder.
LG

fantasticbooks hat gesagt…

Hmm... muss ich jetzt beleidigt sein, weil ich heute das erste Mal von solchen Mails höre? Ich wusste gar nicht, dass es so etwas gibt. Ich habe wohl schon einmal von Leuten gehört, die gegen Bezahlung amazon Bewertungen fälschen, aber das...

Ich wüsste gar nicht, wie ich ein Buch anders bewerten sollte, als ich es empfunden habe. Wenn mir ein Buch nicht gefällt, dann würden mir auch keine Argumente einfallen, um es schönzureden. Ich suche mir meine Bücher immer sehr genau aus und erst, wenn ich mir nach einer ausgiebigen Internetrecherche ziemlich sicher bin, dass es in mein Beuteschema fällt, dann greife ich auch zu. Für alles andere wäre mir meine Zeit einfach auch zu schade. Auf diese Weise greife ich glücklicherweise eher selten daneben und wenn, dann ist es meist nicht so mies, dass es nicht wenigstens zwei Sterne verdient hätte.

Danke, dass du das Thema hier mal ansprichst; von allein wäre ich, ehrlich gesagt, gar nicht auf die Idee gekommen, dass es so etwas gibt. Echt schade, auf was für Ideen manche kommen....

LG Petra

Kathrineverdeen hat gesagt…

Nein das musst du nicht. Sei froh, dass du mit so einem Mist nicht belastet wirst.
Ich finde es gut, wenn sich vorher jemand auch mal Gedanken macht, ob er dieses oder jenes Buch wirklich lesen soll. Ich lasse mich immer zu schnell verleiten und kaufe ein Buch auch mal nur wegen dem schönen Cover.

Danke für deinen Kommentar und LG

Chimiko hat gesagt…

Signed. Eigentlich mag ich da gar nicht mehr sagen. Und in der Zwischenzeit hab ich doch Blogs wieder aus meiner Leseliste geschmissen, weil ich da zu sehr das Gefühl hatte, sämtliche Rezi-Exemplare werden etwas zu positiv gesehen.
Ich hingegen bin da eher besonders kritisch. Aber na ja... ich finde, das ist mal ein Eintrag, der auch auf einen Buchblog passt. Danke ;)

Alles Liebe, Chimiko

Kathrineverdeen hat gesagt…

Ja, meine Leseliste ist auch überarbeitungspflichtig :-) Danke für deinen Kommentar und gerade weil du so kritisch bist, lese ich deine Rezis sehr gerne.
LG

Martinas Welt hat gesagt…

Ich habe heute das erste Mal auf einen anderen Blog gelesen, dass es soclhe Mails gibt! ich war geschockt! Da ich meinen Blog auf Google nicht freigegeben habe (hab aber schon bemerkt, dass er trotzdem aufscheint, aber die Autoren noch nicht! ;) LOL) habe ich ganz selten Rezianfragen. Das passt auch so, denn ich kaufe meine Bücher zu 60% selbst, der 30% kommen aus der Bücherei und ab und zu bekomme ich ein Buch von Blogg dein Buch und neuerdings auch von LB (2x bis jetzt). Sehr viel mehr würde ich gar nicht wollen, denn mit dem Zeitlimit der Bücherei und dieser Bücher komme ich gerade noch zurecht und trotzdem bleibt mein SuB dann auf der Strecke....soll ja auch nicht sein. Dein Beitrag war sehr informativ und sehr sachlich gehalten! Und untermalt genau meine eigene Meinung!
LG Martina

Kathrineverdeen hat gesagt…

Ja es gibt auch eine Schattenseite bei RE's. Man muss sie lesen, ob man will oder nicht. Und etwas Zeitdruck ist auch immer dabei. Ich bin froh, dass ich im Moment keine habe :-)
LG

Fantasie und Traeumerei hat gesagt…

Hey,

gut gesagt!!
Ich war so schockiert, als ich davon gelesen habe, denn für mich ist es ganz selbstverständlich (gewesen), dass jeder ganz ehrlich seine Meinung zu einem Buch äußert. Dass man sich nicht kaufen lässt, auch, wenn es bedeutet, dass man hier und da mal aneckt.

LG Nanni

Kathrineverdeen hat gesagt…

Bei dem einen oder anderen wusste ich schon, dass sie lieber etwas besser bewerten aus Angst keine RE's mehr zu bekommen...was ich total schade finde, denn so kann man als Leser einfach nicht einschätzen, ob es eine ehrlich gemeinte Bewertung ist, oder eine geschönte.
LG

brisliteratouren hat gesagt…

Wie sagte mal eine Verlagsmitarbeiterin (privat) zu mir: Auch Verrisse sind Werbung. Meine Rezensionen sind meist positiv, weil - wie Du schon so schön sagst - ich mir die Bücher genauer aussuche und kaum mehr Fehlgriffe erleide, seitdem ich Rezensionen schreibe. Klar sind welche dabei, die ich persönlich nicht so gut finde, aber auch ich versuche, das respektvoll rüberzubringen. Denn ich denke, in jedem Text oder Buch stecken Leidenschaft und Herzblut ... ich hoffe es zumindest;)
Solche Angebote habe ich persönlich noch nie bekommen - und werde es wohl auch nicht. Darüber bin ich froh.
Authentisch und ehrlich bleiben ist mir immer das höchste Anliegen - aber eben mit Respekt. Denn meine persönliche Meinung ist doch nicht das Maß aller Dinge. Kritik, aber konstruktiv. Und ich hoffe, man merkt es meinen Rezensionen auch an ...
Ich für meinen Teil bin sehr zufrieden damit, viele Bücher nicht käuflich erwerben zu müssen, sondern sie von den Verlagen gestellt zu bekommen, was aber nicht heißen soll, dass ich deswegen mit meiner Meinung hinter dem Berg halte. Und so werde ich das auch weiterhin halten.
LG,
Bri

Kathrineverdeen hat gesagt…

Hey Bri,

vielen Dank für deinen Kommentar :-) Auch du passt mit deiner Meinung eben perfekt zu diesem Blog. Es ist schön für mich, zu wissen, dass alle Beitragenden ähnliche Prinzipien haben wie ich.

LG

Katja Koesterke hat gesagt…

Juhuuu :-)

Also ich finde schon das man sich selber Treu bleiben muss.
Ich stand selber schon mal bei der Frage, wenn ich für die Verlage durch meine Selbstständige Arbeit tätig bin, ob ich dann noch objektiv urteilen kann, oder ob das Bloggen dann für mich keinen Sinn mehr macht.

Ich habe lange überlegt und habe mich dazu entschlossen, weiter zu bloggen, da ich ja auch Bücher lese die eben auch gar nichts mit meiner Arbeit zu tun haben. Ausserdem liebe ich das bloggen.

Wir (Sandra & Ich) bewerten einfach das Buch an sich, wie wir es beim lesen empfinden, da kommen auch mal schlechtere Rezensionen raus, bisher war das aber weder bei Verlagen noch bei Autoren ein Problem.

Auch wenn wir schon mal ganz unschön mit einer Autorin zusammen gestossen sind, die sich nicht mit einer Mittelmässigen (was ich persönlich nicht so schlecht finde) Rezension abfinden wollte.
Das war wirklich unschön. Da hatte sich dann allerdings auch der Verlag eingeschaltet und sich von den Äuuserungen und Co der Autorin distanziert und auch ganz klar zum Ausdruck gebracht, das auch schlechte Rezensionen gewünscht sind.

Im Verlag weiss man das nicht jeder gerne Nutella isst, das kann eben nicht alles die Lieblingssalami sein.
Bei den Leserunden kann ich sagen, das es oftmals schon eine Hilfe für den Autor war, wenn man weiss, an welcher Stelle im Buch es hängt und warum vielleicht sie Rezensionen schlechter als gewünscht ausfallen.

Autoren wie Verlage (die die ich zumindest kenne) sehen eine schlechte Beurteilung nicht als schlechte Rezension an, sondern eher als einen Hinweis, wo man noch an sich/oder am Buch arbeiten kann.

Wenn man sich dessen bewusst ist, macht auch das schlechte Rezensionen schreiben kein Problem mehr.
Ich persönlich vertrete den Standpunkt, das eigentlich jede sachlich nachvollziehbare Rezension eine Gute ist. Ih schreibe da meistens zwar länger dran, weil ich diese dann auch nachvollziehbar erklären möchte, aber ein schlechtes Gewissen oder so bekomme ich dabei nicht.

Autoren die mit mir in Kontakt stehen und auch mal Fragen ob ich ihr Buch lesen möchte, bekommen generell erst mal gesagt " Nur wenn du im Zweifel auch Kritik vertragen kannst" damit kläre ich schon vorab, das es bei mir keine Gefälligkeiten gibt.

Gerne suche ich mir aber auch Bücher aus, wo ich den Stil des Autors kenne, oder der Plot mit gut zusagt, da hab ich dann halt auch weniger bemängelnde Rezensionen.

Liebe Grüße
Katja

Katja Koesterke hat gesagt…

Die Rechtschreibfehler gab es übrigens umsonst, ich steh auf Gratis :-) Sorry

Kitty hat gesagt…

Ich sehe es genau so wie du. Wenn ich Rezis verfasse, dann schreibe ich über meine ehrliche Meinung über das Buch und was ich empfunden habe, als ich es gelesen habe. Dabei mache ich ebenfalls keinerlei Unterschied, ob es sich bei dem Exemplar über ein RezEx handelt, oder ich mir das Buch selbst gekauft habe. Ich finde es bringt überhaupt nichts, wenn man jedem Buch nur die höchste Wertung gibt, denn erstmal kommt man so bei den anderen Bloggern als unglaubwürdig rüber und schließlich hilft es ja auch niemandem, wenn man nicht ehrlich ist. Schließlich möchten wir anderen Bloggern, bzw. Lesern ein Buch irgendwie näher bringen, weil es uns sehr gut gefallen hat, oder aber "auflisten", was eher nicht so gut war. Wenn man eine ehrliche Rezension schreibt, weiß ein anderer viel besser, ob er für das Buch "geeignet" ist, oder nicht.
Bezahlen lassen würde ich mich niemals dafür, einem eine positive Rezension zu schreiben. Das finde ich echt absolut keine Art und Weise. Zum Glück wurde ich bisher auch noch nie gefragt. Aber selbst wenn: Ich würde auf der Stelle ablehnen.
GLG
Kitty ♥

Chaostante Karin hat gesagt…

Ich finde auch solch ein Artikel hat seine Berechtigung. Im moment gehen ja wieder unglaubliche Dinge in der Bloggerwelt vor.
Denoch lebe ich nach dem Prinzip jeder wie er meint, solange keinem damit weh getan wird.

Bei mir ist es so, dass ich kaum noch Rezensionsexemplare annehme. Wenn es hoch kommt habe ich mal eines in 3 Monaten. Das nimmt mir zum einen den Druck, ein Buch lesen zu müssen - aber auch die Wertstellung des Buches ist anders.

Ich habe eine gute Trefferquote was "gute" Bücher angeht und kaum mal ein 3 Sterne Buch dabei. Das bringt manche Leute auf die Idee ich könnte es nicht ehrlich meinen, aber meist mache ich mir auch nicht die Arbeit ein Buch schlecht zu bewerten :-)

LG
Karin

brisliteratouren hat gesagt…

Aber klar doch, sonst hätten wir ja auch nicht zueinander gefunden ;) LG

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