Sonntag, 9. Dezember 2012

[Rezension] "Bella und Edward: Die Twillight Saga-Bis(s) zur letzten Szene" von Robert Abele

Bella und Edward: Die Twilight Saga - Bis(s) zur letzten Szene, Robert Abele
Fast jeder kennt sie, die Geschichte von Bella, einem tollpatschigen und liebenswerten Mädchen, das sich in den Vampir Edward verliebt. Sie verbannte Buchjunkies in ihre Leseecken, aus denen sie erst nach dem letzten Teil wieder hervorkamen und machte sie zu Fans dieser Geschichte. Sie verursachte sogar Beziehungsstreitigkeiten, wenn ein Mädchen ihren Freund dazu zwang, die Filme im Kino anzusehen. Leider konnten diese Freunde nur sehr zurückhaltend zugeben, dass auch ihnen die Filme gefallen haben, schließlich ist es ja eine Geschichte für Mädchen. Amüsant wurde es dann, als gerade diese Jungen heimlich, still und leise die Bücher zur Hand nahmen, um darin zu lesen. Auch sie wurden von der Geschichte mitgerissen und begeistert.

Nach sehr langen warten ist es endlich soweit. Der letzte Teil der Twillight Saga von Stephanie Meyer ist abgedreht und in den Kinos anzuschauen. Nach dem ersten großen Ansturm musste auch ich ihn mir anschauen. Kurz davor erhielt ich ein sehr interessantes Buch, das aber leider warten musste, bis ich mir den letzten Teil angesehen hatte. Jetzt durfte ich endlich in dem Buch „Bella und Edward: Twillight Saga - Bis(s) zur letzten Szene“ blättern und wurde im Gegensatz zu den letzten Film sehr positiv überrascht.
Gleich mit dem ersten Betrachten bemerkte ich, wie viel Mühe in der liebevollen Gestaltung dieses hochwertigen Buches steckt. Dieses Werk wurde nach einem sehr gut durchdachten Konzept arrangiert und gestaltet. Für einen Twillight Fan wird es zu einem großen Schatz in seinem Buchregal. Es beginnt mit der Idee der Autorin zu dem Buch, erzählt von Schauspielern, die mit ihrer Rolle eins wurden und lässt hinter die Kulissen des Filmes schauen. Das Buch umfasst 160 Seiten mit vielen Erinnerungen, Interviews, Bildern und Erzählungen der Stars und Regisseure zum Film. Durch die interessanten Auszüge aus den Drehbüchern, Hintergrundberichte und die zahlreichen Anekdoten hat man als Leser das Gefühl, die Akteure viel persönlicher kennenzulernen. Es war sehr spannend für mich zu erfahren, wie der Drehtag eines Schauspielers aussieht. Oft hat man als Zuschauer ein ganz falsches Bild und stellt sich eine glitzernde Welt vor. Dass so ein Dreh nicht immer ein Zuckerschlecken ist, beweisen viele Skizzen und Kopien von Kostümen und Zeitpläne, bei denen der Leser nicht nur stummer Betrachter bleibt. Er darf auch einige besondere Kuverts bestaunen, in denen einige Überraschungen versteckt sind.

„Bella und Edward: Die Twillight Saga-Bis(s) zur letzten Szene“ ist für mich eine perfekte und interessante Ergänzung zu den Romanen und den Filmen. Ein sehr aufwendig gestalteter Bildband mit genialen Interviews und Erzählungen, und vielen Überraschungen.



Gebundene Ausgabe: 160 Seiten 
Verlag: Carlsen 
Erscheinungsdatum: November 2012 
ISBN: 978-3551582980

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