Dienstag, 25. Juli 2017

[Rezension] "Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt" von Nicola Yoon

Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt - Nicola Yoon, Jugendbuch
Bildquelle: Dressler
Habt ihr euch schon mal auf ein Buch eingelassen, ohne dass ihr wusstet, was euch thematisch erwartet? Für mich ist es immer wieder ein Erlebnis und ich lasse mich gerne darauf ein, weil für meinen Geschmack in den Kurzbeschreibungen der Bücher viel zu viel vom Inhalt preisgegeben wird. 
Meine Lektüre wähle ich oft nach den Bewertungen anderer Leser und nach der Gesamtgestaltung aus. Natürlich gehe ich damit auch ein Risiko ein, aber das Leseerlebnis ist dafür umso größer. Mein letztes Buch habe ich genau nach diesem Schema ausgewählt und einen absoluten Volltreffer gelandet. Die Vielzahl an positiven Leserbewertungen hat mich sehr neugierig auf Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt von Nicola Yoon gemacht und die wunderschöne Aufmachung leistete den Rest an Überzeugungsarbeit.

Samstag, 22. Juli 2017

[Rezension] "Caraval - Es ist nur ein Spiel..." von Stephanie Garber

 "Caraval - Es ist nur ein Spiel..." von Stephanie Garber, Hörbuch, Jugendbuch
Bildquelle: HörbuchHamburg
Das Jugend-Fantasymärchen „Caraval - Es ist nur ein Spiel...“ wird international gefeiert und die Option für eine Verfilmung ist bereits vergeben. Auf den deutschsprachigen Blogs  wurden jedoch neben vielen positiven, einige kritische Stimmen laut. Deshalb war ich skeptisch und habe die Geschichte lange vor mir her geschoben. Ihr wisst schon... gehypte Bücher! Die Hörbuchvariante hatte ich sogar von Anfang an für mich ausgeschlossen, weil ich mit Sprecherin Marie Bierstedt häufig meine Probleme habe. Ich nehme ihre Stimme meist als ins Pathetische überbetont wahr, was den Figuren eine weinerliche Art verleiht. Dann habe ich es spontan doch getan: „Caraval - Es ist nur ein Spiel...“ landete als Audiodatei auf meinem Smartphone. Und, was soll ich sagen? Da gab es dann direkt zwei Überraschungen: 1. Die Geschichte hat mir richtig gut gefallen und 2. Marie Bierstedt ist als Sprecherin eine super Wahl.

Donnerstag, 20. Juli 2017

[Rezension] "Zusammen unter einem Himmel" von Britta Teckentrup

Unsere Welt ist im Moment etwas aus den Fugen geraten. Schon oft hat sie große Erschütterungen erleben müssen, von denen sie sich nur schlecht erholen konnte. Schuld daran ist unser schlechter Umgang mit der Natur und viele Konflikte, die durch Kriege gelöst werden sollen. Manchmal frage ich mich, warum Menschen nicht in Frieden miteinander leben können. Haben wir Menschen es womöglich verlernt? Warum machen wir uns das Leben gegenseitig schwer und bekämpfen einander? Umso wichtiger finde ich es, dass man der nächsten Generation vermittelt, dass es eben auch anders geht. Wir Menschen, egal wie verschieden wir auch sind, sollten respektvoll miteinander umgehen und zusammen friedlich unter einem Himmel leben. 
Mit „Zusammen unter einem Himmel“ von Britta Teckentrup habe ich, passend zu diesem Thema, ein wunderbares Bilderbuch entdeckt, das auf stimmungsvolle Weise zeigt, wie schön unsere Welt ist und, dass egal wie verschieden wir auch sind, wir trotzdem sehr viele Dinge gemeinsam haben.

Dienstag, 18. Juli 2017

[Rezension] "Das mordsmäßig merkwürdige Verschwinden der Lily Cooper" von Renée Holler

"Das mordsmäßig merkwürdige Verschwinden der Lily Cooper" von Renée Holler
Bildquelle: arsedition
„Das mordsmäßig merkwürdige Verschwinden der Lily Cooper“ ist ein spannender Kinderkrimi, der ab zehn Jahren empfohlen wird, der aber stellenweise wirklich gruselig ist. Eltern sollten daher gut überlegen wieviel Aufregung ihre Kids schon vertragen. Schon der Anfang ist äußerst unheimlich. Denn die 13jährige Lily, um die es in der Geschichte geht, ist (wie der Titel vermuten lässt) verschwunden. Obwohl man mittels kleinerer Passagen aus Lilys Perspektive früh erfährt, dass sie am Leben ist, wird gleichzeitig klar: Sie wurde gewaltsam entführt und wird irgendwo in einem fremden Keller gefangen gehalten. Eine üble Vorstellung, nicht nur für Kinder, sondern auch für Eltern. Der Albtraum schlechthin, möchte ich meinen. Renée Holler lenkt die Aufmerksamkeit der jungen Leser jedoch größtenteils auf den detektivischen Teil ihrer Geschichte, der viel geheimnisumwittertes Fünf-Freunde-Gefühl aufkommen lässt, auch wenn es sich erst einmal nur um zwei Freunde handelt.

Samstag, 15. Juli 2017

[Rezension] „Die 11 Gezeichneten - Das erste Buch der Sterne“ von Rose Snow

„Die 11 Gezeichneten – Das erste Buch der Sterne“ von Rose Snow
Bildquelle: Rose Snow
Kurz bevor Stella und ihr Zwillingsbruder Cas ihr Studium an einer renommierten Universität beginnen, machen ihre Eltern plötzlich auf geheimnisvoll und möchten, dass die beiden eine ominöse Uni kennenlernen, von denen sie noch nie zuvor etwas gehört haben. Das abgelegene luxuriöse Gelände macht jedoch ziemlichen Eindruck auf Stella und Cas. Wie sich herausstellt, handelt es sich um eine Schule für magisch begabte junge Menschen. Die Zwillinge sind hin- und hergerissen. Sollen sie bleiben und herausfinden, ob ihre Eltern ihnen paranormale Fähigkeiten vererbt haben? Stella hat Zweifel, die nicht gerade kleiner werden, als der bildschöne, aber arrogante Cedric und seine fiese Freundin Melissa auf der Bildfläche erscheinen.

Irgendwelche Zweifel, was euch in „Die 11 Gezeichneten - Das erste Buch der Sterne“ von Rose Snow erwartet? Natürlich handelt es sich um Teen-Fantasy mit den üblichen Zutaten - abgeschlossene Schule, paranormale Fähigkeiten, Zickereien und Romanzen. Genau das dürfte für die meisten ja auch ausschlaggebend für den Griff zu der Geschichte sein. Fans des Genres können hier einfach nicht ganz falsch liegen. Mir selbst waren die Autorinnen Carmen Schmit und Ulli Mayrhofer, die sich hinter dem Pseudonym verbergen, bisher nur durch ihre nicht-phantastischen Mädchenbücher bekannt, die die beiden als Anna Pfeffer herausbringen. Und ich war gespannt, ob mich ihre Romantasy-Werke ebenso begeistern können.